Museum Brandhorst

Eintrittspreise

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in allen Häusern freien Eintritt.

Reduziert
5 Euro
Regulär
7 Euro

SONNTAGS
PINAKOTHEKEN, MUSEUM BRANDHORST, SAMMLUNG SCHACK

Regulär
1 Euro

TAGESTICKET
PINAKOTHEKEN, MUSEUM BRANDHORST, SAMMLUNG SCHACK

Regulär
12 Euro

5ER - TICKET
PINAKOTHEKEN, MUSEUM BRANDHORST, SAMMLUNG SCHACK

Regulär
29 Euro

Aktuelle Information

Das Museum Brandhorst widmet sich der zeitgenössischen Kunst. Seit seiner Eröffnung 2009 hat sich das Haus als einer der zentralen Orte für Gegenwartskunst in Deutschland etabliert. Hinter der spektakulären Fassade aus 36.000 Keramikstäben erleben Besucherinnen und Besucher aus aller Welt Spitzenwerke der Kunst von den 1960er-Jahren bis heute.

Das Museum begeistert sein Publikum aus nah und fern nicht nur durch die mit Abstand größte Sammlung von Werken Andy Warhols in Europa. Weltweit einzigartig ist auch der Schwerpunkt des Hauses auf dem Schaffen von Cy Twombly sowie dessen beeindruckende Inszenierung: Der monumentale „Lepanto“-Zyklus (2001) wird dauerhaft in einem Saal präsentiert, der eigens nach den Wünschen des Künstlers gestaltet wurde. Pop-Art und expressive Malerei bilden neben Arte Povera und Minimal Art nur einige der zahlreichen, im Museum vertretenen Strömungen.

Mehr über das Museum Brandhorst

Forever Young - Eröffnung der Jubiläumsausstellung

Am 23. Mai 2019 fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Forever Young – 10 Jahre Museum Brandhorst“. Mitunter führte die Kuratorin Patrizia Dander zu diesem Anlass Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Kunstminister Bernd Sibler, Achim Hochdörfer, Direktor des Museums Brandhorst und Prof. Dr. Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen durch die Ausstellung.

Sammlung Brandhorst

Das Ehepaar Anette (gest. 1999) und Udo Brandhorst hat seit den siebziger Jahren über 1000 Werke von wegweisenden Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts gesammelt, in erster Linie Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, in letzter Zeit kamen Fotografien sowie Medienarbeiten und Installationen hinzu.

Während zunächst Künstler der klassischen Avantgarde (Kasimir Malewitsch, Kurt Schwitters, Pablo Picasso) und der europäischen Nachkriegsmoderne (Joseph Beuys, Palermo, Sigmar Polke, Jannis Kounellis, Mario Merz) im Mittelpunkt standen, richtete sich ihr Interesse im Lauf der Jahre immer mehr auf Kunst aus den Vereinigten Staaten: John Chamberlain, Dan Flavin, Bruce Nauman, Richard Tuttle, Walter de Maria u. a. sind mit wichtigen Werken vertreten.

Mit weit über 100 Arbeiten von Andy Warhol (1928–1987) ist der Bestand des bekanntesten Pop Art Künstlers mit kaum einer anderen europäischen Sammlung zu vergleichen. Weltweit einmalig ist der Schwerpunkt von über 170 Arbeiten des amerikanischen Künstlers Cy Twombly (1928–2011).

Dass auch zeitgenössische Kunst zunehmend in den Blick des Sammlerinteresses rückte, belegen Erwerbungen der Arbeiten von Damien Hirst, Mike Kelley oder Robert Gober sowie von Medienkünstlern wie Isaac Julien, Anri Sala, Stan Douglas und David Claerbout.

Während die Pinakothek der Moderne einen Überblick über die Entwicklung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ermöglicht, steht im Museum Brandhorst eine vertiefte Auseinandersetzung mit einzelnen Künstlerpersönlichkeiten im Mittelpunkt.

Die Udo und Anette Brandhorst Stiftung wurde 1993 gegründet. Mit dem Ertrag des Stiftungskapitals ist der kontinuierliche Ausbau der Sammlungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in einem Maße möglich, wie das mit öffentlichen Mitteln heute undenkbar ist. In Austausch und Absprache mit der Pinakothek der Moderne ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, eine Sammlung der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zu konzipieren und Zug um Zug zu verwirklichen. Darüber hinaus sieht die Satzung der Stiftung vor, künstlerische und wissenschaftliche Projekte zu fördern.

„In den letzten zehn Jahren ist die Sammlung von rund 700 Werken auf über 1.200 angewachsen. In der jüngsten Vergangenheit waren es Künstlerinnen und Künstler wie Amy Sillman, Jutta Koether, Wolfgang Tillmans und Arthur Jafa, deren Arbeiten angekauft wurden. Damit entstand ein Korpus, der klare Entwicklungslinien von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis ins Jetzt zeigt.

Zur Sammlung

 

Architektur

Das Museum Brandhorst ist an der nordöstlichen Ecke des Kunstareals gelegen, das die Alte und die Neue Pinakothek sowie die Pinakothek der Moderne umfasst. Mit seinem Eingang an der Ecke von Türken-  und Theresienstraße verbindet das Museum Brandhorst das Kunstareal mit der geschäftigen Maxvorstadt und dem lebendigen Universitätsviertel.

Das Gebäude wurde mit Mitteln des Freistaats Bayern finanziert, Planung und Bau lagen in der Hand des Staatlichen Bauamts München I.

Das Gebäude der Berliner Architekten Sauerbruch Hutton besteht aus einem zweigeschossigen, rechteckigen Langbau und einem deutlich höheren und nach Norden verbreiterten Kopfbau über trapezförmigem Grundriss. Die beiden überaus scharf konturierten Teile verbindet ein durchlaufendes Fensterband, das in der großzügigen Verglasung des Haupteingangs mündet. Ein wandhohes Eckfenster schneidet im Nordwesten kühn in den Baukörper ein, sodass das geräumige Foyer mit Museumskasse, Buchladen und Restaurant von drei Seiten belichtet wird und unterschiedliche Ausblicke ermöglicht.

Ausführliche Informationen zur Architektur, Museumstechnik und Ökologie des Museums Brandhorst finden Sie hier.

Anfahrt

Museum Brandhorst
Theresienstraße 35a
80333 München

Das Museum Brandhorst erreichen Sie mit:

Tram
Linie 27 | Linie 28: Haltestelle Pinakotheken

U-Bahn
U2:
Haltestelle Königsplatz oder Theresienstraße 
U3 | U6: Haltestelle Odeonsplatz oder Universität

Bus
Linie 154:
Haltestelle Türkenstraße
Linie 100 (Museumslinie): Haltestelle Maxvorstadt/Sammlung Brandhorst (in Richtung Hbf) | Haltestelle Pinakotheken (vom Hbf)

Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da in unmittelbarer Nähe des Museums keine Parkplätze zur Verfügung stehen.

Einen Überblick über die verschiedenen Anreisemöglichkeiten liefert Ihnen unser Umgebungsplan. (PDF)

Cover des Kataloges zur Sammlung Museum Brandhorst

Publikationen

Alle Publikationen sind in der Buchhandlung Walther König erhältlich: www.buchhandlung-walther-koenig.de

Eine vollständige Auflistung aller Publikationen des Museums Brandhorst erhalten Sie hier. 

Museum Brandhorst. Die Sammlung
Herausgegeben von Patrizia Dander, Achim Hochdörfer, Jacob Proctor, mit Beiträgen von Manuela Ammer, Monika Bayer-Wermuth, Patrizia Dander, Jörg Heiser, Achim Hochdörfer, Bernhard Maaz, Andres Lepik, Jacob Proctor
Prestel Verlag, München/London/New York
296 Seiten | 345 Abbildungen
Deutsch & Englisch
16,90 Euro im Museum

Museum Brandhorst. Die Architektur
Herausgegeben von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, mit Beiträgen von Andreas Burmester, Andres Lepik, Carla Schulz-Hoffmann, Armin Zweite
128 Seiten | 68 Abb. | 18 Pläne und Zeichnungen
Ostfildern: Hatje Cantz Verlag 2009
24 Euro im Museum

Museum Brandhorst. Ausgewählte Werke. Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Neue Medien
Herausgegeben von den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, Reinhold Baumstark und Klaus Schrenk, mit Beiträgen von Barbara Catoir, Joachim Kaak, Nina Schleif, Carla Schulz-Hoffmann, Bernhart Schwenk, Corinna Thierolf, Johannes Vogt, Veit Ziegelmaier, Armin Zweite
München: Prestel Verlag 2009 
336 Seiten | 260 Abb.
59 Euro im Museum

 

Buchshop

Die Buchhandlung Walther König ist eine Fachbuchhandlung und ein Verlag für Kunst, Fotografie, Architektur, Design und Ästhetische Theorie. Im Museum Brandhorst wird eine große Auswahl an internationalen Buchtiteln angeboten.

Buchshop Walther König
Täglich außer MO 10.00-18.00
DO 10.00-20.00
T +49 (0) 89 28702 994
F +49 (0) 89 28729 993

CAFÉ

Öffnungszeiten
Täglich außer MO 10.00-18.00
DO 10.00-20.00

Kontakt
Aigner, Erb, Lucic GbR
Theresienstraße 35a
80333 München
T +49 (0)1515 1281 3081
E-Mail: Julia.isolde.erb@googlemail.com

 

Audio Guide

Audioguide 
Der Audioguide bietet Ihnen mit Informationen und Hintergründen zu ausgewählten Werken einen Rundgang auf allen drei Etagen des Museum Brandhorst.

Deutsch | Englisch
Wochentags kostenfrei | Sonntags 4,50 Euro (unter 18 Jahren kostenfrei)

Orientierung und Barrierefreie Zugänge

Eingang zum Museum
Eingang zum Museum über Theresienstraße/ Ecke Türkenstraße.

Parkmöglichkeiten 
Vor dem Haupteingang des Museums Brandhorst befinden sich 2 Behindertenparkplätze.

Aufzüge
Es sind zwei Personenaufzüge vorhanden. Die Fahrstühle ermöglichen den Zutritt zu allen Ausstellungsebenen.
Ein zusätzlicher Aufzug verbindet den Eingangsbereich mit dem Garderobenbereich. 

Sitzmöglichkeiten und Rollstühle 
Leichte, tragbare Faltstühle sowie Rollstühle sind auf Anfrage an der Kasse erhältlich. 

Toiletten
Behindertengerechte Toiletten befinden sich im Garderobenbereich sowie im Obergeschoss neben der Lounge.

Garderoben
Im Untergeschoss des Foyers stehen Schließfächer (Pfand: 1,00 € oder 2,00 €) zur Verfügung. Von Oktober bis April ist an Sonntagen auch ein Garderobenservice verfügbar.

Wir bitten Besucherinnen und Besucher, sperrige Gegenstände wie Schirme und große Kinderwagen in der Garderobe zu verstauen. Auch Taschen, die größer als DIN-A4-Format sind, geben Sie dort bitte zum Schutz der Kunstwerke ab.

Fahrradanhänger, die als Kinderwagen dienen, sind in den Galerien nicht zugelassen, können aber gerne in der Garderobe verstaut werden.

Mitnahme von Blindenhunden und Epilepsiewarnhunden
Die Mitnahme ist bei entsprechender Kennzeichnung gestattet.

Information
+49 (0)89 23805 2286

Hausordnung

In all unseren Museen gilt folgende Hausordnung (PDF).
Wir bitten Sie, diese zu beachten. Vielen Dank!